Passwortsafe für Ihr Team –
gehostet in Wien.
Alle Zugangsdaten an einem Ort, für jeden Dienst ein eigenes starkes Passwort, Freigaben im Team statt Passwörter im Chat. Verschlüsselt auf Ihrem Gerät, bevor die Daten uns erreichen – wir können sie nicht lesen.
Passwörter sind die häufigste Schwachstelle.
Nicht weil Menschen unvorsichtig wären, sondern weil niemand sich dreißig verschiedene starke Passwörter merken kann. Also wird eines mehrfach verwendet – und wenn ein einziger Dienst kompromittiert wird, stehen alle anderen offen.
Ein Passwortsafe löst das an der Wurzel: Sie merken sich ein einziges Master-Passwort, jeder Dienst bekommt ein eigenes, zufällig erzeugtes. Das Ausfüllen übernimmt die Anwendung – am Rechner wie am Smartphone.
Der zweite Effekt ist Betriebssicherheit. Wenn die Person, die das Konto beim Softwarehersteller angelegt hat, im Krankenstand ist oder das Unternehmen verlässt, kommt sonst niemand mehr hinein. Im Safe liegen die Zugänge dort, wo das Team sie findet – nicht in einem einzelnen Kopf.
Woran es in der Praxis scheitert
- ✓ Dasselbe Passwort für mehrere Dienste
- ✓ Passwortliste in einer Tabelle am Desktop
- ✓ Zugangsdaten per E-Mail oder Chat weitergegeben
- ✓ Ausgeschiedene Mitarbeitende behalten Zugänge
- ✓ Niemand weiß, wer noch Zugriff auf was hat
- ✓ Beim Ausfall einer Person fehlt der Zugriff komplett
Wir betreiben den Safe – lesen können wir ihn nicht.
Der Dienst arbeitet nach dem Zero-Knowledge-Prinzip. Ihre Daten werden bereits auf Ihrem Gerät verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen. Bei uns liegen ausschließlich verschlüsselte Datenblöcke.
Die Kehrseite von Zero-Knowledge
Dieselbe Eigenschaft, die Ihre Daten schützt, bedeutet auch: Ein vergessenes Master-Passwort kann nicht wiederhergestellt werden – auch nicht von uns. Es gibt keine Hintertür, keinen Reset und keinen Support-Fall, der das löst. Wie Sie damit umgehen, klären wir bei der Einrichtung; wir empfehlen eine schriftliche Regelung im Unternehmen.
Was wir einsetzen – und wie es aufgebaut ist.
Wir betreiben Vaultwarden, eine quelloffene Serversoftware, die vollständig mit den offiziellen Bitwarden-Apps zusammenarbeitet. Sie läuft auf unserer eigenen Infrastruktur in Wien – nicht in einer fremden Cloud.
Für Sie bedeutet das: Sie verwenden die verbreiteten, seit Jahren gepflegten Client-Programme für Browser, Smartphone und Desktop, verbinden diese aber mit unserem Server statt mit dem eines internationalen Anbieters. Die Verschlüsselung findet im Client statt und ist damit unabhängig davon, wer den Server betreibt.
Das verschiebt die Vertrauensfrage: Sie müssen uns nicht glauben, dass wir nicht in Ihre Daten sehen – Sie müssen nur wissen, dass die Entschlüsselung ausschließlich auf Ihrem Gerät stattfindet.
Wie wir den Betrieb absichern
- ✓ Vorgelagerte Web Application Firewall mit DDoS-Schutz
- ✓ Administrationsoberfläche von außen gesperrt
- ✓ Keine offene Registrierung – Zugang nur über Einladung
- ✓ Zwei-Faktor-Authentifizierung erzwingbar
- ✓ Schutz gegen wiederholte Anmeldeversuche
- ✓ Getrennte Umgebung je Kunde
- ✓ Verschlüsselte Sicherungen mit geprüfter Wiederherstellung
- ✓ Laufende Aktualisierung von Anwendung und Betriebssystem
Vier Stationen – und keine davon bei uns im Klartext.
Schlüssel entsteht am Gerät
Aus Ihrem Master-Passwort wird lokal ein Schlüssel abgeleitet. Das Master-Passwort selbst wird nicht übertragen.
Verschlüsselung im Client
Jeder Eintrag wird bereits auf Ihrem Gerät verschlüsselt – im Browser, in der App oder im Desktop-Programm.
Übertragung nach Wien
Übertragen wird ausschließlich der verschlüsselte Block, zusätzlich abgesichert durch TLS-Transportverschlüsselung.
Ablage ohne Einblick
Auf unserem Server liegt der Block unverändert verschlüsselt. Ohne Ihren Schlüssel ist er wertlos.
Was im Safe Platz hat.
Nicht nur Passwörter – alles, was vertraulich ist und trotzdem auffindbar sein muss.
Logins
Benutzername, Passwort und Adresse des Dienstes, mit einem Klick eingefügt statt abgetippt.
Sichere Notizen
WLAN-Schlüssel, Lizenzdaten, Wiederherstellungscodes und alles, was sonst auf einem Zettel landet.
Identitäten und Zahlungsdaten
Adressen und Kartendaten für wiederkehrende Formulare, optional und verschlüsselt wie alles andere.
Passwortgenerator
Starke Passwörter auf Knopfdruck, in der gewünschten Länge und Zeichenzusammensetzung.
Ordner und Favoriten
Struktur für hunderte Einträge, damit der Safe auch nach zwei Jahren noch benutzbar ist.
Team-Freigaben
Gemeinsame Zugänge über eine Organisation freigeben – gezielt, nachvollziehbar und jederzeit entziehbar.
Alle Clients verbinden sich mit unserem Server in Wien. Bei der Einrichtung wird dafür einmalig die Serveradresse hinterlegt – wir zeigen Ihnen, wie.
Abrechnung nach Benutzerkonten.
Keine Lizenzstaffel je Funktion: Zwei-Faktor-Codes, Dateianhänge, Team-Freigaben und Notfallzugriff sind für alle Benutzer enthalten.
- ✓ Betrieb auf unserer Infrastruktur in Wien
- ✓ Einrichtung der Organisation und der Benutzerkonten
- ✓ Web-Tresor, Browser-Erweiterung, Apps und Desktop
- ✓ Team-Freigaben und unbegrenzte Einträge
- ✓ Zwei-Faktor-Anmeldung ohne Aufpreis
- ✓ Vorgelagerter DDoS- und Application-Firewall-Schutz
- ✓ Serverseitige Updates und Sicherheitsaktualisierungen
- ✓ Support über das Ticketsystem
Die Anzahl der Konten lässt sich später jederzeit anpassen. Es gibt keine Mindestanzahl.
Einrichtung und Einführung
Auf Wunsch legen wir die Organisation an, laden Ihr Team ein, übernehmen bestehende Passwortlisten und schulen die Mitarbeitenden. Diese Begleitung entscheidet erfahrungsgemäß darüber, ob ein Passwortsafe tatsächlich genutzt wird oder nach drei Wochen wieder brachliegt. Die Einrichtung verrechnen wir nach gesondertem Aufwand, minutengenau zum vereinbarten Stundensatz – Sie erhalten vorab eine Einschätzung.
In vier Schritten einsatzbereit.
Vom Einladungslink bis zum automatischen Ausfüllen vergehen erfahrungsgemäß rund zwanzig Minuten je Person.
Einladung annehmen
Sie erhalten eine Einladung per E-Mail und treten damit der Organisation Ihres Unternehmens bei.
Master-Passwort festlegen
Ein einziges, dafür wirklich starkes Passwort. Es ist der Schlüssel zu allem – und der einzige, den Sie sich merken müssen.
Web-Tresor befüllen
Bestehende Zugänge eintragen oder importieren, Ordner anlegen, Freigaben für das Team einrichten.
Geräte einrichten
App installieren, Serveradresse eintragen, Autofill und biometrisches Entsperren aktivieren.
Ein Praxistipp zur Reihenfolge
Fangen Sie mit den geteilten Zugängen an – Router, Domainverwaltung, Social-Media-Konten, Softwarelizenzen. Das sind die Zugänge, bei denen heute niemand genau weiß, wer sie hat. Die persönlichen Logins wandern anschließend von selbst hinein, weil das Ausfüllen bequemer ist als Tippen.
Besonders sinnvoll, wo Vertraulichkeit Pflicht ist.
Wer mit Patienten-, Mandanten- oder Personaldaten arbeitet, muss den Zugang zu diesen Daten organisieren können – und im Ernstfall zeigen, wie er organisiert war.
Der Safe beantwortet drei Fragen, die sonst niemand beantworten kann: Welche Zugänge gibt es überhaupt? Wer hat sie? Und was passiert damit, wenn jemand das Unternehmen verlässt? Beim Austritt entziehen Sie die Freigabe zentral, statt in fünfzehn Systemen einzeln nach Konten zu suchen.
Typische Einsatzbereiche
- ✓ Arztpraxen und Gesundheitsdienstleister
- ✓ Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
- ✓ Steuerberatung und Lohnverrechnung
- ✓ Agenturen mit vielen Kundenzugängen
- ✓ Vereine mit wechselnden Funktionären
- ✓ Betriebe mit mehreren Standorten
Wo die Grenzen liegen.
Damit Sie – oder Ihr Datenschutzbeauftragter – nicht erst im Detail darauf stoßen, benennen wir die Einschränkungen offen.
Unsere Empfehlung zur Notfallregelung
Legen Sie im Unternehmen schriftlich fest, wer im Vertretungsfall auf welche Zugänge kommt. Praktisch bewährt hat sich: geteilte Zugänge in einem Organisations-Tresor mit mindestens zwei berechtigten Personen, persönliche Zugänge im eigenen Tresor. Damit bleibt der Betrieb handlungsfähig, ohne dass jemand fremde Passwörter kennt.
Häufige Fragen zum Passwortsafe
Nein. Die Verschlüsselung erfolgt auf Ihrem Gerät, bevor die Daten übertragen werden. Bei uns liegen ausschließlich verschlüsselte Blöcke.
Dann ist der Zugriff auf Ihren persönlichen Tresor verloren – eine Wiederherstellung ist technisch ausgeschlossen. Für gemeinsam genutzte Zugänge lässt sich das durch mehrere berechtigte Personen absichern.
Nein. Bestehende Listen aus einer Tabelle, dem Browser oder einem anderen Passwortmanager lassen sich importieren. Wir übernehmen das auf Wunsch.
Ja, über die offizielle App für iOS und Android. Nach dem Eintragen unserer Serveradresse arbeitet sie wie gewohnt, inklusive automatischem Ausfüllen und Entsperren per Face ID oder Fingerabdruck.
Sie entziehen dem Konto die Freigaben und deaktivieren es. Geteilte Zugänge bleiben erhalten; wir empfehlen, die betroffenen Passwörter anschließend zu ändern.
Nein. Der Dienst nutzt eine offene Codebasis und ist mit den Bitwarden-Apps kompatibel. Ihre Einträge können Sie jederzeit exportieren und anderswo weiterverwenden.
Nein. Wir betreiben die Umgebung, Sie nutzen sie über Browser und Apps. Eine Installation in Ihrem Haus ist nicht erforderlich.
Vom Einzelunternehmen bis zum Team mit mehreren Standorten. Die Abrechnung erfolgt nach Anzahl der Benutzerkonten – eine Mindestanzahl gibt es nicht.
Ja. Da die Inhalte ausschließlich verschlüsselt bei uns liegen und wir keinen Zugriff auf Klartexte haben, ist der Umfang der Verarbeitung eng begrenzt. Für die Kontodaten schließen wir auf Wunsch eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO ab. Die Verarbeitung findet in Österreich statt.
Schluss mit Passwörtern im Chat.
Ein kurzes Gespräch genügt: Wir sehen uns an, wie viele Zugänge und Personen betroffen sind, und richten den Safe samt Einführung für Ihr Team ein.