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Domains

Domainverwaltung, Domainregistrierung, DNS-Management

Übersicht

Wie kann man eine Domain registrieren?

Vor der Registrierung einer Domain muss man sich zuerst Gedanken darüber machen, welcher Firmenname bzw. welcher Projektname dahinterstehen wird. Dann sucht man die entsprechende Domain dazu und überprüft, ob diese noch verfügbar ist. Für die Überprüfung gibt es unterschiedliche Online Tools. Ist eine Domain noch frei, kann sie bei unterschiedlichen Registraren oder direkt beim Hosting Partner registriert werden.

Wenn Sie eine eigene Internetseite aufbauen oder eine ganz individuelle E-Mail-Adresse besitzen möchten, darf die passende Domain nicht fehlen. Als erfahrener Dienstleister für Hosting und Domains bieten wir Ihnen umfassenden Service rund um Ihre eigene Website und helfen gerne bei der Wahl der Domain und leiten Sie durch den Registrierungsprozess.

Verwenden Sie dieses Online Tool zur Überprüfung Ihrer Wunschdomain.

Was ist bei der Domain Registrierung zu beachten?

Was ist eine Domain eigentlich?

Hardware Rechenzentrum

Eine Domain ist die Adresse, unter der Sie eine Webseite erreichen. Wenn Sie diese Adresse in Ihrem Browser eingeben, gelangen Sie zur Startseite der damit verbundenen Webseite. Auch das, was nach dem @ in einer E-Mail-Adresse kommt, ist eine Domain. Eine einfache Domain besteht aus der Second Level Domain (der „Name“, z. B. Google oder Apple) und der Top Level Domain (die „Endung“, z. B. .de oder .com). Die Kombination aus beiden Bestandteilen ist weltweit einzigartig und verweist immer auf die gleiche damit verknüpfte Webseite.

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Wie funktioniert eine Domain?

Wir brauchen Domains, um die eigentliche Adresse einer Webseite für uns Menschen einfacher zugänglich zu machen. Denn aus technischer Sicht liegt die Webseite auf einem ans Internet angebundenen Server und ist unter einer IP-Adresse zu erreichen. Das sind Zahlenfolgen wie 123.45.678.9 – ziemlich umständlich in der alltäglichen Handhabung. Domains stehen als Alias für diese komplizierten Zahlenfolgen. Deshalb gibt es das Domain Name System (DNS). In diesem System existieren sogenannte Nameserver, die eine Art Adressbuch für das ganze Internet pflegen. Wenn Sie eine Domain im Browser eingeben, sieht der Nameserver für Sie in seinem Adressbuch nach, unter welcher IP-Adresse der damit verbundene Server zu erreichen ist. So können Sie Internetseiten besuchen, ohne sich jemals komplexe Zahlenketten für jede Webseite merken zu müssen.

Gibt es Domains mit Umlauten?

Der Standard für Domains ist, dass Sie den Namen aus den 26 Buchstaben des lateinischen Alphabetes frei zusammensetzen können. Dabei gibt es viele Sprachen auf der Welt, die Sonderzeichen wie Umlaute, ein komplett eigenes Alphabet oder ein noch weiter abweichendes Schriftsystem nutzen. Im Deutschen gibt es z. B. zusätzlich zu den 26 lateinischen Buchstaben die Sonderzeichen ß, ä, ö, und ü. Städte, Familiennamen und Firmennamen werden daher oftmals auch mit einem Umlaut geschrieben. Normalerweise müsste man diese Umlaute per ss, ae, oe und ue umschreiben. Umlautdomains führten vor einiger Zeit die Option ein, dass einige Domains nun auch Sonderzeichen enthalten dürfen. Man spricht auch von Sonderzeichendomains oder internationalisierten Domainnamen (internationalized domain name, kurz IDN), weil die Auswahlmöglichkeiten weit mehr als die deutschen Umlaute umfassen, z. B. Sonderzeichen aus anderen europäischen Sprachen mit lateinischem Alphabet oder das komplette griechische Alphabet.

Einerseits ist das praktisch. Wenn der Name Ihrer Organisation ein Sonderzeichen enthält, können Sie ihn mit der passenden Umlautdomain korrekt abbilden. Das steigert den Wiedererkennungswert und macht es Besuchern leichter, sich die Adresse und Ihren Firmennamen zu merken. Andererseits sollten Sie bedenken, wie Ihre Besucher Ihre Internetseite finden. Wenn man sich z. B. nicht sicher ist, wie die Adresse richtig lautet, nutzt man eine Suchmaschine und klickt den dort ermittelten Link an. Oder man gelangt über einen Link aus einer E-Mail, einer Chat-Nachricht oder einem QR-Code auf Ihre Webseite. In diesen Fällen ist die Schreibweise weniger wichtig.

Tipps für den perfekten Domainnamen

Der perfekte Domainname ist leicht zu merken, komfortabel für den Besucher zu schreiben und hat einen guten Wiedererkennungswert. Idealerweise hängt er thematisch mit dem Inhalt zusammen, sodass man schnell erkennt, was sich hinter der Adresse verbirgt. Typische Domains sind z. B. der Name einer Firma, einer Organisation, einer schulischen Einrichtung oder eines Vereins. Theoretisch haben Sie 63 Zeichen für Ihren Domainnamen frei – aber kürzere Adressen sind natürlich deutlich angenehmer in der Handhabung. Wenn Sie einen aussagekräftigen und ansprechenden Namen gefunden haben, gibt es noch weitere Punkte, die Sie bedenken sollten.

Netzwerk von diversen Domainendungen - im Zentrum steht das WWW

1. Top Level Domain abwägen

Wussten Sie, dass Sie bei der „Endung“ Ihrer Domain eine sehr große Auswahl haben? Webseiten aus Deutschland enden häufig auf .de, in Österreich nutzt man gerne .at, in der Schweiz ist es .ch. Englischsprachige oder internationale kommerzielle Seiten erreichen Sie meist unter .com, bei .org erwartet man den Auftritt einer Organisation. Das ist aber nur eine kleine Selektion. Sie können aus Hunderten, teils sehr spezifischen Endungen wählen. Überlegen Sie also, ob es vielleicht eine Top Level Domain gibt, die perfekt zu Ihrem Zweck passt.

2. Verschiedene Schreibweisen abwägen

Umlautdomains haben wir bereits erwähnt. Aber das ist nicht die einzige Möglichkeit, wie eine Schreibweise abweichen kann. Überlegen Sie auch, wie Sie mit Bindestrichen in einem Namen umgehen. Viele Domainnamen setzen sich aus mehreren Worten zusammen, die eigentlich durch Leerzeichen getrennt werden müssten. Leerzeichen sind in einer Domain jedoch nicht erlaubt. Deshalb haben Sie die Wahl: Ersetzen Sie die Leerzeichen durch Bindestriche oder lassen Sie die Lücken einfach weg? Bindestriche erhöhen die Lesbarkeit, aber auch die Länge Ihrer Adresse im Web.

Frau tippt zu Hause auf der Tastatur
3D-Sechseck-Domänen

3. Mehrfache Schreibweisen und Top Level Domains registrieren

Domains kosten in der Regel wenige Euro pro Jahr. Deshalb entscheiden sich manche Webseitenbetreiber dazu, gleich mehrere ähnliche Domains zu buchen, z. B. Schreibweisen mit und ohne Umlauten, Schreibweisen mit und ohne Bindestrichen oder gleich lautende Domains mit unterschiedlichen Endungen. Eine der Domains kann in solchen Fällen dann die „Hauptdomain“ sein, auf die alle weiteren Adressen weiterleiten. Im Hintergrund besteht also aus technischer Sicht nur eine Internetseite, die ganz einfach über mehrere Adressen zu erreichen ist. So können Besucher beide Adressen beliebig verwenden, um die gewünschte Webseite aufzurufen. Auf diese Weise bieten Sie eine leichter zu merkende Domain mit Umlauten oder Bindestrichen an. Eine weitere gängige Praxis bei international vertretenen Unternehmen und Organisationen ist, dass länderspezifische Endungen auf die jeweils lokale Version einer Webseite umleitet. Technisch kann das im Hintergrund durchaus eine international identische Seite sein, die nur an der Oberfläche die passenden Übersetzungen und Angebote ausliefert.

4. Um vergebene Wunschdomain verhandeln

Ist Ihre Wunschdomain bereits vergeben? Manchmal lohnt sich in solchen Fällen die Kontaktaufnahme zum aktuellen Inhaber. Diese Information ist in der Regel öffentlich verfügbar. Über eine kostenfreie „Whois“-Abfrage finden Sie den Ansprechpartner heraus. Möglicherweise ist der aktuelle Inhaber bereit, Ihnen die Adresse zu überlassen, z. B. weil er sie nicht mehr benötigt.

Lupe auf einfärbigem Hintergrund, Ansicht von oben
DOMAIN Schriftzug auf Laptop Keyboard

5. Achtung vor Domain Grabbing

Domain Grabbing, auch als Domain-Schnapper oder Cybersquatting bezeichnet, bezieht sich auf die Praxis, Domains mit dem Ziel zu registrieren, sie später zu einem höheren Preis zu verkaufen oder sie für betrügerische Zwecke zu nutzen. Die rechtliche Situation bezüglich Domain Grabbing kann je nach Land und Gerichtsbarkeit variieren.

In vielen Ländern und unter den Richtlinien der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) ist das ausschließliche Registrieren von Domains zum Zweck des Verkaufs (auch als „Bad Faith Registration“ bezeichnet) rechtlich problematisch und kann zu rechtlichen Konsequenzen führen.

ICANN hat Richtlinien und Verfahren eingeführt, um gegen unlautere Praktiken im Zusammenhang mit Domain-Registrierungen vorzugehen. Dazu gehört beispielsweise das Uniform Domain-Name Dispute-Resolution Policy (UDRP), das den rechtlichen Rahmen für die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten im Zusammenhang mit Domain-Namen bietet. Wenn eine Partei der Ansicht ist, dass eine Domain in schlechtem Glauben registriert wurde, kann sie ein Schiedsverfahren einleiten.

6. Markenrecht beachten

Beachten Sie bei der Wahl Ihrer Domain die geltenden Markenrechte. Sie dürfen keine Rechte Dritter verletzen und damit auch keinen Markennamen als Ihre eigene Domain nutzen. Prüfen Sie also vor der Registrierung sorgfältig, ob bereits jemand das Recht an diesem Namen hat. Wenn Sie nicht sicher sind, können Sie sich an einen darauf spezialisierten Fachmann (z. B. Rechtsanwalt) wenden.

Achten Sie auch darauf, die Registrierung nicht auf die lange Bank zu schieben. Denn sollte ein anderer Interessent in der Zwischenzeit Ihre Wunschdomain für sich selbst registrieren, müssen Sie sich schlimmstenfalls etwas komplett Neues überlegen.

Würfel mit "Domainname"-Schriftzug auf grünem Hintergrund

Domain Registrierung ganz einfach

Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl und Registrierung Ihrer Wunsch Domain, im Prinzip sind es wenige Schritte, bis Sie Ihre eigene Domain besitzen und nutzen können. Den genauen Ablauf haben wir im Text zuvor genau beschrieben. Hier noch einmal zusammengefasst, die einzelnen Schritte:

In Österreich empfehlen wir für die Überprüfung von verfügbaren Domains den Registrar www.nic.at.

Wie lange dauert die Domain Registrierung?

Sobald die Registrierung oder Übernahme Ihrer Domain abgeschlossen ist, dauert es in der Regel zwischen wenigen Minuten und einigen Stunden, bis Ihre Webseite unter der neuen Adresse aufgerufen werden kann. Seltener kann es länger als einen Tag dauern. Diese meist nur kurze Verzögerung kommt daher, dass die Nameserver die neue Domain erst aufnehmen müssen. Damit sich die Neuerung weltweit verbreitet, müssen sich Nameserver auf der ganzen Welt nach und nach miteinander austauschen. Sobald diese Adressbücher aktualisiert wurden, ist Ihre neue Domain weltweit gut erreichbar. Aber Achtung, eine Domain ist nicht gleichzeitig der Webspace, dies müssen Sie beim Bestell- bzw. Registrierungsprozess berücksichtigen.

Unsere Leistungen rund um Ihre Domain

Wir sind Ihr Experte für alles rund um die Themen Domainverwaltung, Domainregistrierung und DNS-Management. Gerne helfen wir auch Ihnen auf dem Weg zur eigenen Domain. Sie möchten eine alte Domain auf eine Neue umleiten lassen? Oder Sie möchten für Ihren Auftritt bei Plattformen wie XING oder Facebook eine repräsentative Domain organisieren? Mit unserem Weiterleitungsservice richten Sie Ihren Internetauftritt genau nach Ihren Vorstellungen ein! Auch im Bereich E-Mail können Sie die Weiterleitung nutzen, z. B. um unterschiedliche E-Mail-Adressen gebündelt im Postfach Ihrer Wahl anzuzeigen. Über Webmail erhalten Sie von überall aus Zugriff auf Ihre Kommunikation. Zu Ihrer Domain bekommen Sie außerdem unbegrenzte Subdomains, mit denen Sie Ihren Internetauftritt beliebig organisieren können. Auch im Bereich DNS-Konfiguration und Nameserver für jede Domain sind wir Ihr Ansprechpartner. Außerdem bieten wir unseren Kunden dauerhaft kostenlosen technischen Support an. Kommen Sie gerne bei allen Fragen und Problemen auf unseren Support zu – wir helfen Ihnen schnell und zuverlässig weiter.